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Wertgutachten von verbandsgeprüften Sachverständigen

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Doppelte Haushaltsführung: Nahe Hauptwohnung schließt Kostenabzug aus

Wann eine Hauptwohnung noch dem Ort der ersten Tätigkeitsstätte zuzurechnen ist, hat das Finanzgericht Baden-Württemberg mit Urteil (Az. 1 K 3229/14) näher definiert: Im zugrundeliegenden Fall hatte sich die Hauptwohnung des klagenden Arbeitnehmers nur 36 Kilometer von seiner ersten Tätigkeitsstätte entfernt befunden. Das Gericht urteilte, dass der Ort der Hauptwohnung und der ersten Tätigkeitsstätte bei dieser geringen Entfernung nicht auseinanderfielen, so dass die Kosten der doppelten Haushaltsführung nicht anzuerkennen waren.

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20.07.2017 – Marktdaten: Wohnkostenreport: Kaufen ist günstiger als Mieten

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Einem aktuellen Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zufolge ist der Immobilienerwerb in Deutschland nach wie vor günstiger als zu Mieten. Rund 33 Prozent sparen Käufer gegenüber Mietern an Wohnnutzungskosten ein. Dennoch ist die Zahl der Ersterwerber rückläufig.

Bundesweit wurden für den Wohnkostenreport 2017 Mieten und Wohnnutzerkosten aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte untersucht. Besonders in den Top 7-Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart ist der Vorteil von Immobilieneigentum am deutlichsten erkennbar. Allerdings wird ebenfalls die Schere zwischen Einkommen und Immobilienpreisen immer größer und stellt insbesondere für junge Familien ein Problem dar.

Eine weitere Entwicklung, die in der Studie erkennbar wird: Die Wohneigentumsquote stagniert trotz Niedrigzinspolitik. Auch die Anzahl der Haushalte, die von Mietwohnung zu Hauseigentum gewechselt ist, ist seit 2013 um 25 Prozent gesunken. Marktexperten fordern vor diesem Hintergrund, die Bedingungen für Hauskäufer zu verbessern und beispielsweise den hohen Bedarf an Eigenkapital als Investitionshemmnis abzuschaffen.

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Zwei wichtige Spartipps für die Baufinanzierung

Bei der Baufinanzierung sollten Bauherren laut Baufi24.de trotz niedriger Zinsen sehr solide Vorgehen. „Eine hohe Tilgung, lang festgelegte Zinsbindungszeit und Sondertilgungen sind Faktoren, die eine solide Finanzierung ausmachen“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de.

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Vorsicht beim Reinigen von Asbesteindeckungen

Mit den ersten warmen Sommertagen denken viele Hausbesitzer wieder an den Hausputz der Außenbereiche. Wer mit Besen oder Hochdruckreiniger dabei asbesthaltige Faserzementplatten säubern möchte lebt nicht nur gefährlich, sondern macht sich sogar strafbar.

„Finger weg vom Asbestdach“ raten eindringlich die Experten. Denn falls sich Fasern aus einer verwitterten Zementstruktur lösen und in die Atemluft gelangen, steigt das Gesundheitsrisiko: Einmal in der Lunge angekommen sind feinste Asbestfasern verantwortlich für oft tödliche endende Krankheiten wie Asbestose oder Krebs.

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Deutsche Hausbauer greifen am tiefsten in die Tasche

Eigentümer, die erst vor kurzem eine Immobilie erworben haben, investieren mehr in die Renovierung und gehen größere Projekte an als andere Hausbesitzer. Im Schnitt stecken sie 105.617 Euro in Renovierungsobjekte. Der allgemeine Durchschnitt liegt hingegen bei 60.428 Euro. Im internationalen Vergleich sind die Deutschen damit der klare Spitzenreiter. Auf Rang 2 folgt Großbritannien mit 48.000 Euro. Rang 3 geht an die Italiener, die 2016 im Schnitt 40.000 Euro für Renovierungen ausgegeben haben.

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19.07.2017 – Baubranche: Bautipp: Bauunterlagen bereits 2017 anfordern!

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Mit Blick auf das neue Bauvertragsrecht, das 2018 in Kraft tritt, sollten Bauherren bereits in diesem Jahr die Bauunterlagen für ihre 2018 geplanten Projekte einfordern. Dies rät aktuell der Verband Privater Bauherren e.V. und weist auf wichtige Details in der Bauplanung hin.

Denn nach der neuen Regelung haben Eigentümer erstmals das Recht, konkrete Pläne und Berechnungen für Ihr zukünftiges Haus einzusehen und zu erhalten. Diese werden auch benötigt, um nachzuweisen, dass das Bauprojekt geltendem Recht entspricht. Auch Anbieter von schlüsselfertigen Häusern sind verpflichtet, ihre Kalkulationen zur Verfügung zu stellen.

Bauherren sollten daher die Herstellung und Herausgabe der Pläne in diesem Jahr vertraglich vereinbaren, da viele Bauunternehmen mit Blick auf ihre neuen Pflichten ab 2018 bereits heute schon guten Willen zeigen und in der Gestaltung ihrer Verträge weitestgehend frei agieren können.

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Großstadt-Wohnungspreise klettern weiter nach oben

Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat Juni 2016 sind die Verkaufspreise für Neubau-Eigentumswohnungen in den 8 von PROJECT untersuchten Metropolen am stärksten in Berlin. Die Hauptstadt verzeichnete ein Plus von 9,8%. Relativ dicht dahinter folgt von Köln (+8,3%), während das Drittplatzierte Nürnberg mit einem Plus von 5,5% bereits einen deutlichen Abstand zu den ersten beiden Plätzen ausweist. Auch in Frankfurt (+4,3%), Hamburg (+1,5%) und München (+3,6%) und Wien (+0,5%) legten die Preise erneut zu.

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Hauserwerber darf Schönheitsreparaturen nicht sofort absetzen

Der Fall:

Ein Immobilienkäufer hatte einige Objekte erworben und diese in zeitlicher Nähe zur Anschaffung umgestaltet und renoviert. Dazu zählte eine Reihe von Schönheitsreparaturen wie etwa das Tapezieren, das Streichen von Wänden, Böden, Heizkörpern und Türen. Die Ausgaben dafür benannte er als Werbungskosten und wollte sie unverzüglich geltend machen. Das Finanzamt verweigerte sich dieser gewünschten steuerlichen Lösung.

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Das BIM: Intelligente Wertschöpfung statt digitaler Hype

Die TÜV SÜD Advimo GmbH bietet ab sofort spezielle Workshops für Investoren, öffentliche Auftraggeber und Industrieanwender an, in denen strategisches und taktisches BIM-Wissen vermittelt wirde. Sie sollen den Blick für die Herausforderungen der BIM-Transformation schärfen und Einblicke in BIM-Machbarkeiten in der Planungs- und Betriebspraxis zu geben.

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Wichtige Rechtsurteile zum Thema Dachgeschoss

Manche Mieter und Immobilieneigentümer schätzen es sehr, im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses zu wohnen. Aussicht und Lichtverhältnisse sind am besten und der Straßenlärm dringt nicht so leicht hierher. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil: Man hat niemanden über sich, dessen Trittgeräusche stören könnten. Trotzdem bringt auch das Wohnen im obersten Stockwerk eines Hauses manche Probleme mit sich. Mal wurde einem Mieter die Nutzung des Speichers entzogen und er protestierte dagegen, mal schädigte ein Hagelsturm die Dachkonstruktion.

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